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Die ev.-luth. Kirche in Westerholt

Westerholts Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde Die ev.-luth. Kirche in Westerholt
vermutlich in den Jahren 1250 - 1270 errichtet. Die Kirche stand früher allein zwischen den beiden Siedlungen (Haufendörfern) Terheide und Westerholt auf einer kleinen steilen Warft (etwa 5 m), an dem alten Heer- und Postweg von Norden nach Esens.

Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche von dem Esenser Häuptling Hero Omken durch einen breiten Graben und einem Wall befestigt. Hero Omken hatte die Kirche zu einer Festung ausgebaut, um den ostfriesischen Grafen Edzard mit Sitz in Aurich, zu bekriegen.

Während der ostfriesisch-harlingerländischen Auseinandersetzungen belagerten im Jahre 1496 ostfriesische Truppen des Grafen die in der Kirche verschanzten Harlingerländer. Da die Verteidiger aber nicht so ohne weiteres aufgaben, ließ Graf Edzard die Kirche stürmen. Nach der Erstürmung der Kirche wurde die 180 Mann starke Besatzung nach Aurich abgeführt.
Heute erinnert nur noch ein Reststück des Grabens im Osten der Warft an den wehrhaften Charakter der Kirche. Die Kirche hat einen Sockel aus Granitquadern, auf dem 1,25 m starke und 7 m hohe Mauern errichtet wurden. Ursprünglich besaß diese Einraumkirche im Osten eine Apsis, die um 1800 wegen der Baufälligkeit abgerissen wurde.

Im 18. Jahrhundert wurden die Seiteneingänge vermauert und in die Nordwand ein Eingang geschlagen. Bemerkenswert an der Westerholter Kirche sind Reste mittelalterlicher Malerei an der Südwand der Kirche sowie die Kanzel mit dem typischen Faltwerk in den Füllungen. Die Kanzel ist eine der ältesten Holzkanzeln in Ostfriesland.

Im 18. Jahrhundert wurde der Kanzel ein Schalldeckel hinzugefügt. Die Holzkanzel wird von einem interessanten Wappen geziert, wahrscheinlich das Wappen eines ostfriesischen Häuptlings- oder Fürstenhauses.
Von der ursprünglichen Ausstattung der Kirche ist nichts mehr erhalten, denn die Kirche musste Fehden, Kriege, Verwüstungen und Sturmfluten über sich ergehen lassen, die ihre Spuren hinterließen. Nicht einmal der Name des Heiligen oder des Schutzpatrons, auf den die Kirche geweiht wurde, ist mehr bekannt.
Um der Kirche trotzdem einen Namen zu geben, wurde 2008 eine Befragung in der Kirchengemeinde durchgeführt.
Am 22.09.2009 wurde die Kirche von Dr. Detlef Klahr auf den Namen "Friedenskriche" getauft.

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