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Die Goldschalen von Westerholt-Terheide

Am 15. Januar 1872 fand der LandstraßenarbeiterGoldschalen
Jacob Behrend Braams aus Nenndorf beim "Schlöten einer Grüppe" neben der Auricher Straße in Terheide ein Tongefäß,
in dem sich zwei goldene Kapseln befanden.

Das Nieders. Landesmuseum Hannover erwarb die zwei "goldenen Kapseln" für 100 Taler und stellte sofort genauere Untersuchungen an.
Bei den beiden Goldkapseln handelte es sich um eine Schale, die 6,6 cm hoch und einen Durchmesser von 9,5cm aufwies und 53,7g wog. Die andere Schale maß 6,1cm an Höhe, hatte einen Durchmesser von 9,8cm und wog 50g. Beide Schalen waren kunstvoll verziert und bestanden aus purem Gold. Aufgrund der Verzierungen und vergleichbarer Funde bei Eberswalde in der Mark Brandenburg gehen Prähistoriker davon aus, dass es sich hier um Trinkgeschirr aus der Bronzezeit handelt und möglicherweise bei Opferhandlungen Verwendung fand. Zu sehen sind die Goldschalen nach wie vor im Nieders. Landesmuseum Hannover. Duplikate befinden sich im Ostfriesischen Landesmuseum in Emden.

Der südlich von Westerholt gelegene Ortsteil Terheide gehört zur Gemeinde Westerholt und hat geschichtlich Bedeutung, weil sich hier einst ein Wirtschaftsvorwerk des Nonnenklosters Mariental (oder Marienthal) in Norden befand. Über die Gründung des Klosters ist nichts näheres bekannt. Die frühest urkundliche Erwähnung des Klosters ist aus dem Jahre 1521. In dieser Zeit führte das Kloster Mariental (Marienthal) einen Prozess gegen das Stift Coldinne um die Terheider Ländereien. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass das Kloster Mariental (Marienthal) ein Anrecht auf Terheide hatte. Im Jahre 1664 wurde ein Teil der Klosterländereien in Erbpacht gegeben. Die ersten Erbpächter hießen Geerd und Wessel Engelbert. Der Vertrag wurde am 18. September 1728 abgeschlossen. Auf den verpachteten Ländereien entstand eine Schäferei mit 500 ständigen Schafen.

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